AssCompact suche
Home
Immobilien
4. Dezember 2024
Das kosten Immobilien an den deutschen Seen

3 / 3

Das kosten Immobilien an den deutschen Seen

Das kosten Immobilien an den deutschen Seen

Preiszuwächse auch an der Müritz und dem Steinhuder Meer

Preissteigerungen waren zudem an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Steinhuder Meer in Niedersachsen zu verzeichnen. Dort legten die Quadratmeterpreise für Wohnimmobilien um 3,8% auf 2.887 Euro bzw. sogar um 6% auf 2.729 Euro zu.

„Aktuell finden Kaufinteressenten Immobilien und Grundstücke zu günstigen Preisen mit See-Lage eher noch südlich der Müritz, an den kleineren Seen. Generell ist das Angebot an Immobilien mit Seezugang allerdings knapp und es kommen relativ wenig neue Angebote auf den Markt. Bei Immobilien direkt an der Müritz haben wir es mit absoluten Liebhaberobjekten zu tun, für die Kunden durchaus auch bereit sind, Liebhaberpreise zu bezahlen“, sagt Christian Sieg, Geschäftsstellenleiter bei VON POLL IMMOBILIEN Waren (Müritz).

Weitere Seen in der Preisspanne zwischen 2.000 und 3.000 Euro/m2

Weitere beliebte Seen mit Immobilienpreisen im Segment zwischen 2.000 Euro pro Quadratmeter und 3.000 Euro pro Quadratmeter sind der Biggesee in Nordrhein-Westfalen (2.674 €/m2), der Laacher See in Rheinland-Pfalz (2.588 €/m2), der Große Stechlinsee in Brandenburg (2.561 €/m2), der Schweriner See in Mecklenburg-Vorpommern (2.426 €/m2) und der Stausee Losheim im Saarland (2.242 €/m2). Der Laacher See weist eine Preissteigerung von 4,9% auf, die Preise am Großen Stechlinsee stagnierten dagegen mit 0,6%, wohingegen die Preise an den anderen Seen zwischen –5,9% und –2,9% gesunken sind.

Wo Objekte weniger als 2.000 Euro/m2 kosten

Für 1.864 Euro pro Quadratmeter bzw. 1.855 Euro pro Quadratmeter lässt sich Wohneigentum um den Großen Goitzschesee in Sachsen-Anhalt bzw. um den Edersee in Hessen erwerben. Beide Seen verzeichnen im ersten Halbjahr 2024 signifikante Preisrückgänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Während die durchschnittlichen Quadratmeterpreise am Großen Goitzschesee um –6,% nachgaben, gingen sie am Edersee sogar um –9,6 % zurück – der größte Preisabfall im gesamten Ranking. Die günstigsten Durchschnittspreise weist die Bleilochtalsperre in Thüringen auf. Dort entwickelten sich die Preise zwar mit 5,6% nach oben, bewegen sich aber immer noch auf einem vergleichsweise niedrigen Preisniveau von 1.664 Euro pro Quadratmeter. (tik)

Bild: © Jochen Netzker – stock.adobe.com